Gemeinsam stark!

Paukenschlag gegen die Einsamkeit, wir vermissen Euch!

Mit dieser Aktion verbinden wir zwei Gesellschaftsgruppen, die unter Corona sehr zu leiden haben. Ihnen möchten wir damit Gehör und Fokus verschaffen.

Am 1. Mai 2021 ertönt um Punkt 11.00 Uhr unser „Paukenschlag gegen die Einsamkeit", der rund 20 Minuten lang quer durch Bayern zu hören sein wird – von Hof bis Oberammergau und von Goldbach bis Grafenau. Über 100 freie Berufsmusiker*innen spielen zeitgleich an diesem Feiertag ein unterhaltsames Potpourri vor 60 Senioreneinrichtungen von der Arbeiterwohlfahrt, dem SeniorenWohnen BRK und dem MünchenStift sowie kirchlichen und privaten Häusern.

Die für unsere Stiftung wichtigste Antriebsfeder ist es, älteren Menschen zum Maifeiertag eine musikalische Freude zu bereiten. Sie haben nun seit über einem Jahr nur sehr eingeschränkt die Möglichkeit, das Leben, das ihnen verbleibt, zu genießen. Gleichzeitig haben wir auch an die vielen Berufsmusiker*innen gedacht, die seit Monaten nicht mehr arbeiten können und ihr Publikum vermissen. Grund genug, um den „Tag der Arbeit" für unsere Aktion auszuwählen. Dieser Paukenschlag gegen die Einsamkeit geht also in zwei Richtungen und uns freut schon jetzt die große Vorfreude der Senior*innen, des Pflegepersonals und den Musiker*innen. Alle Konzerte vor den teilnehmenden Einrichtungen sind keine öffentlichen Veranstaltungen und werden im Rahmen der geltenden Infektionsschutzverordnung stattfinden.

Willkommen in 2021

Ja, in 2020 kam alles anders, als wir dachten, planten oder gar für möglich gehalten haben... Aber es hat auch viel Gutes gebracht: Es hat uns auf eine wunderbare Weise zusammengeschweißt und vielfältige kreative und spontane Aktionen hervorgebracht: Mitarbeiter haben #IchHelfemitKRAFT ins Leben gerufen, wir konnten Minikonzerte in Senioreneinrichtungen organisieren und tausende Seniorinnen und Senioren mit Osternestern, Wiesnpackerln und Adventskalendern überraschen. Daneben haben wir in Kooperation mit dem Deutschen Institut für Menschenrechte, der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, der Katholischen Stiftungshochschule München und dem King´s College, London unsere umfangreichen Forschungsprojekte fortgeführt und neue erforschungsbedürftige Themen aufgegriffen, die wir nun umsetzen wollen.

Und wir haben die Zeit auch genutzt und den ersten Imagefilm unserer Stiftung gedreht. Viel Vergnügen!

Alles, was wir in 2020 nicht durchführen konnten, haben wir einfach auf dieses Jahr verschoben! Freuen Sie sich mit uns auf die Preisverleihung unseres Menschenrechtspreises und auf zahlreiche neue Projekte ganz im Sinne von Josef und Luise Kraft! Und natürlich werden wir 2021 wieder große Kraft in praxisnahe Wissenschaft und Forschung stecken, um altersrelevante Themen anzuschieben.

Dieses Jahr wird hoffentlich ein gutes und freudvolles Jahr. Ein Jahr mit vielen positiven Wendungen. In diesem Sinne wünschen wir Ihnen ein Jahr voller Mut, neuer Ideen und Zuversicht. Bleiben Sie gesund!

Die Josef und Luise Kraft-Stiftung setzt sich seit 30 Jahren für die Interessen älterer Menschen in der deutschen Gesellschaft ein. Dabei kooperiert die Stiftung mit verschiedensten Organisationen und Einrichtungen, die lösungsorientierte und ideenreiche Projekte initiieren, mit denen der Brückenschlag in die Gesellschaft gelingt.

Meine Vision ist eine Gesellschaft, in der das Alter wie die Jugend gefeiert wird.

Josef Kraft, 1979

Josef und Luise Kraft-Stiftung
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